„Taucha ist für mich meine Heimat, hier bin ich zufrieden, hier bin ich glücklich, hier macht’s mir Spaß.”

Der Heimatverein Taucha ohne Margitta Pache, Spitzname Gitti - das wäre wohl schwer vorstellbar. Seit fast zwei Jahrzehnten engagiert sie sich gemeinsam mit vielen weiteren Tauchaern in dem Verein und ist bei verschiedensten Veranstaltungen anzutreffen. Gitti ist immer mit ganzem Herzen dabei, schließlich gibt es das ganze Jahr viel zu tun und zu organisieren.


Für die Kleinstadt an der Parthe zählt der Heimatverein mit zu den vermeintlich wichtigsten ihrer Vereine. Er unterstützt die Planung und Umsetzung von vielen verschiedenen alljährlichen Heimat- und Volksfesten, darunter speziell das Stadtfest, der “Tauchscher” und auch das Osterfeuer, das Kartoffelfest, Frauentagsveranstaltungen und den jedes Jahr gut besuchten Tauchaer Weihnachtsmarkt. Außerdem ist es den Mitgliedern wichtig, das Interesse für Heimatgeschichte und die zahlreichen Traditionen der Stadt, ihrer Vereine und ihrer Umgebung zu fördern. Auch die inhaltliche Gestaltung der Denkmalpflege liegt den Mitgliedern sehr am Herzen, denn schließlich gilt es Geschichte und Vergangenheit auch für zukünftige Generationen zu erhalten.


Bildstrecke: Margitta Pache und ihre ehrenamtliche Arbeit beim Heimatverein Taucha e.V.


„Taucha ist für uns eine kleine, liebenswerte Stadt, die vor allem durch ihre Attraktionen lebt und erlebbar ist.”

Es grenzt schon fast an ein Wunder, dass die “alten Perle im Herzen Tauchas” heute in neuem Glanz erstrahlen kann. Die Rede ist vom geliebten Freibad in der Kleinstadt, dessen Geschichte bis in die 1920er Jahre reicht. Schon immer zog es besonders die Großstädter aus Leipzig für eine “Plansch-Partie” ins kleinstädtische Freibad von Taucha. Spätestens seit der Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 23 im Jahr 1927 pilgerten besonders viele Besucher ins Bad nebst dem kleinen Flüsschen Parthe. Dieser erhöhte Andrang hielt sich glücklicherweise über viele Jahre, sodass sich eine regelrechte Badetradition, ein Kult in Taucha entwickelte.


Bildstrecke: Historische Aufnahmen des Tauchaer Bades*


Doch die erfolgreiche Geschichte des in der Region so beliebten Tauchaer Bades, hätte im Jahr 2003 beinahe ein abruptes Ende gefunden. Veralgtes Wasser, kaputte Rohre, marode Becken. Das Freibad sollte, nach jahrzehntelangem Verfall während des laufenden Betriebs, dem Erdboden gleichgemacht werden.


Ohne den tatkräftigen Einsatz der sogenannten “PartheBad-Freunde”, einer Initiativgruppe um Heike und Karsten Meyer, Silke Heuwerth, Frank Walter und vielen weiteren HelferInnen, gäbe es das Freibad heute nicht mehr. Etwa 25 Jahre nach der politischen Wende in Deutschland machte man in der ehemals ostdeutschen Kleinstadt wieder mobil. 2003 - als Initiativgruppe. Gegründet - aus der Bürgerschaft heraus. Gemeinsam. Man wollte das heruntergekommene PartheBad nicht sich selbst überlassen, kämpfte für dessen Erhaltung mit zahlreichen kreativen Veranstaltungen und setzte sich für die Renovierung des Bades ein. Mit Erfolg.


Bildstrecke: Das Wirken der PartheBad-Freunde/ Sanierung des Bades*

Im Dokumentarfilm “Kleine Stadt - großes Herz” erzählen die vier mutigen Menschen, stellvertretend für viele weitere HelferInnen, von dieser beeindruckenden Geschichte. Für sie ist es ein emotional bewegendes Wiedersehen an dem Ort, den es ohne ihres leidenschaftlichen Engagements heute nicht geben würde. Im PartheBad - ein Ort, dessen Namensgeber das kleine Flüsschen ist, das durch Taucha fließt.



*Archivbild-Quellen :


- Historische Aufnahmen des Tauchaer Bades: Bilder von Birgit Richter, die sie, wie im

Film "Kleine Stadt - großes Herz" innerhalb einer Sequenz zu sehen, während ihres

Vortrages zeigte,


- Das Wirken der PartheBad-Freunde/ Sanierung des Bades: Joachim Chüo, PartheBad

Freunde

„Taucha ist für mich Zusammenhalt, Einheit und Teamwork, weil wir das bei der Feuerwehr vorleben.“

Als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Taucha führt Cliff Winkler verantwortungsvolle Arbeiten aus. Mit seinem eingespielten, loyalem Team ist er jederzeit für Einsätze und Notfälle in der Kleinstadt bereit.


Ohne die Unterstützung ihrer Familien wäre das kaum möglich. Immerhin werden die KameradInnen zu über 140 Einsätzen im Jahr gerufen. Egal zu welcher Tageszeit, selbst während sie bei Familienfeiern zusammensitzen, sind sie bereit, um selbstlos Menschen in Not zu helfen. Um diese wichtige Arbeit weiterzugeben und immer neue Einsatzkräfte zu gewinnen, kümmern sich die KameradInnen um Cliff Winkler auch um die Ausbildung von Neuzugängen. Neuzugänge, die jederzeit gern gesehen sind, denn vor allem bei ehrenamtlichen, unentgeltlichen aber lebenswichtigen Tätigkeiten wird immer Nachwuchs gesucht und willkommen geheißen.


Der Dokumentarfilm “Kleine Stadt - großes Herz” verfolgt den Ablauf eines Einsatzes, von der Vorbereitung bis zum Ziel, dem Osterfeuer in Taucha, denn auch dort steht Sicherheit und das Wohl der Menschen für das Team um Cliff Winkler an oberster Stelle.


Bilderstrecke: Die Tauchaer Freiwillige Feuerwehr in "Kleine Stadt - großes Herz":



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