„Taucha ist für mich Zusammenhalt, Einheit und Teamwork, weil wir das bei der Feuerwehr vorleben.“

Als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Taucha führt Cliff Winkler verantwortungsvolle Arbeiten aus. Mit seinem eingespielten, loyalem Team ist er jederzeit für Einsätze und Notfälle in der Kleinstadt bereit.


Ohne die Unterstützung ihrer Familien wäre das kaum möglich. Immerhin werden die KameradInnen zu über 140 Einsätzen im Jahr gerufen. Egal zu welcher Tageszeit, selbst während sie bei Familienfeiern zusammensitzen, sind sie bereit, um selbstlos Menschen in Not zu helfen. Um diese wichtige Arbeit weiterzugeben und immer neue Einsatzkräfte zu gewinnen, kümmern sich die KameradInnen um Cliff Winkler auch um die Ausbildung von Neuzugängen. Neuzugänge, die jederzeit gern gesehen sind, denn vor allem bei ehrenamtlichen, unentgeltlichen aber lebenswichtigen Tätigkeiten wird immer Nachwuchs gesucht und willkommen geheißen.


Der Dokumentarfilm “Kleine Stadt - großes Herz” verfolgt den Ablauf eines Einsatzes, von der Vorbereitung bis zum Ziel, dem Osterfeuer in Taucha, denn auch dort steht Sicherheit und das Wohl der Menschen für das Team um Cliff Winkler an oberster Stelle.


Bilderstrecke: Die Tauchaer Freiwillige Feuerwehr in "Kleine Stadt - großes Herz":



Aktualisiert: 22. Mai 2020

Taucha (joju). Aufgrund der aktuell durch die Ausbreitung von Covid-19 bestehende gesundheitliche Problemlage hat sich das alltägliche Leben von uns allen gänzlich verändert. Zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Menschen vermeiden, hygienische Maßnahmen, wie das Tragen von Mundschutz werden empfohlen. Im Zuge dessen wurden auch fast alle kulturellen Veranstaltungen folgerichtig abgesagt, um die Ansteckungsgefahr über eine Tröpfcheninfektion innerhalb größerer Menschenansammlungen zu verhindern. Nach langem Abwägen und Einschätzen der Lage muss nun auch die von vielen Tauchaern lang ersehnte Filmpremiere des Dokumentarfilms „Kleine Stadt – großes Herz“, die für den 09. Mai auf dem Schloss Taucha geplant war, abgesagt und verschoben werden. Gleiches gilt auch für die zusätzlichen Filmvorführungen am 10. Mai 2020.


“Diese Entscheidung ist uns als Macher des Filmes angesichts der riesigen Euphorie der Kleinstädter und unserer Vorfreude auf den großen Tag der Premiere nach so vielen Arbeitsstunden nicht leicht gefallen“, so Jonas Juckeland und Rosa von Ochsenstein, die beiden Macher des Filmes.

Allerdings ist in der aktuellen Situation eine Premiere mit so vielen Menschen auf engstem Raum in der Kulturscheune des Ritterguts undenkbar, zumal die Gesundheit jedes Einzelnen für die Filmemacher und für den Veranstalter Schlossverein Taucha an aller erster Stelle stehe, heißt es weiter. Um niemanden gesundheitlich zu gefährden und besonders Risikogruppen vorsorglich zu schützen, sind Solidarität, Verständnis und Geduld gefragt wie kaum jemals zuvor.


Dass Taucha eben genau diese Gemeinschaft und den Zusammenhalt als Kleinstadt leben kann, ist den Filmemachern nicht nur bekannt, sondern auch genau der thematische Schwerpunkt, worum sich im etwa einstündigen Dokumentarfilm dreht. „Aus diesem Grund ist uns auch durchaus bewusst, wie wichtig solch ein Film, der eben genau das ganz besondere Leben in dieser Kleinstadt wunderschön in Szene gesetzt zeigt, gerade in diesen außergewöhnlichen und “tristen” Tagen ist”, so Juckeland. Daher laufen die gemeinsamen Bemühungen der Filmemacher, des Schlossvereins und der Stadtverwaltung Taucha um die Findung eines Ersatztermins für die Filmpremiere auf Hochtouren. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen ließ sich allerdings bislang noch kein Ausweichtermin für die Filmpremiere und die beiden Zusatzveranstaltungen festmachen. Was allerdings feststeht ist, dass die verkauften Karten in jedem Fall ihre Gültigkeit behalten werden.


Als Verkürzung der Wartezeit auf die große Premiere des Filmes “Kleine Stadt - großes Herz”, soll es am 01. Mai 2020 noch eine kleine Überraschung in der “Jonas Juckeland Mediathek” und juckeland.de und auf der Facebookseite zum Film geben. Dabei werde es sich um einen kleinen Zusatzfilm handeln, der hinter die Kulissen der einjährigen Dreharbeiten in 2019, sprich den “Weg zum Film” zeigen wird.


Aktualisiert: 22. Mai 2020

„Taucha ist für mich: Ein Ort voller Erinnerungen, die ich mit anderen Leuten teilen möchte.“

Mit ihren 59 Jahren ist Birgit Richter ein wahres “Urgestein” der Kleinstadt Taucha. Sie ist Hobbyhistorikerin, Kleingärtnerin aus Leidenschaft und hat obendrein noch neun Enkel. Und so ganz nebenbei tanzt sie auch noch bei gleich zwei Tauchaer Vereinen ihren geliebten Linedance. Die umtriebige Kleinstädterin verbindet also verschiedenste Lebensbereiche innerhalb des Mikrokosmos Kleinstadt - mit Engagement, Witz und dem Herz am richtigen Fleck.


Im Dokumentarfilm “Kleine Stadt - großes Herz” ist Birgit Richter an gleich mehreren Zeitpunkten innerhalb des filmisch begleiteten Jahres zu sehen. Zu Beginn des Jahres zeigt sie BewohnerInnen eines Seniorenheims, mittels selbstgemachter und gesammelter Fotos, Taucha früher und heute. Denn wenn Birgit Richter eines kann, dann ist es reden. Sie liebt es, mit ihren Fotos und Anekdoten, Erinnerungen von Früher bei ihren “alten Leutchen”, wie sie sie liebevoll nennt, zu wecken, ins Gespräch zu kommen und zu plaudern. Zwischendurch entspannt sie in ihrem Kleingarten, umgeben von lieben Nachbarn und Freunden. Auch hier darf natürlich ein Schwätzchen über den Gartenzaun nicht fehlen. Beim alljährlichen Stadtfest in der Kleinstadt, gemeint ist “Der Tauchscher”, begeistert sie die Menge mit dem Auftritt ihrer Linedance-Gruppe.


Informationen zum Stadtfest “Tauchscher”


Der “Tauchscher” ist das Stadtfest von Taucha, jener nordsächsischen Kleinstadt, die

auch Namensgeber des dreitägigen Festes ist. Zu den Höhepunkten des Festes zählen

das Eröffnungsprogramm am Freitagabend, an dem sich viele junge und alte Talente

aus Vereinen und Schulen der Kleinstadt präsentieren, ein großes Konzert am

Samstagabend auf der Festwiese sowie der traditionelle Festumzug der ortsansässigen

Vereine, Sportgemeinschaften und Unternehmen.


Die “tauchsche” Tradition hat ihre Wurzeln im Mittelalter. Ursprünglich hervorgegangen

ist das Stadtfest um 1600 aus dem Tauchaer Pflaumenmarkt, der sich über viele Jahre

hin zu einem beliebten Fest entwickelt hat.


Birgit Richter ist nicht nur beim Tauchaer Stadtfest anzutreffen. Auch beim letzten großen Fest im Jahr, wo die Kleinstädter ein letztes Mal vor dem Jahreswechsel zusammen kommen, ist sie dabei. Gemeint ist der Tauchaer Weihnachtsmarkt, der traditionell am ersten Adventswochenende in der Kleinstadt stattfindet.


Bilderstrecke: Birgit Richter in "Kleine Stadt - großes Herz":


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